Google hat die nächste Android-Version veröffentlicht und für die Geräte der eigenen Nexus- und Pixel-Baureihen bereitgestellt. Die übrigen Hersteller dürften aber wie bisher ein paar Monate für Updates benötigen, wenn sie überhaupt kommen.

Android 7.0 bringt einen Mehrfenster-Modus, verbesserte Benachrichtigungen mit Möglichkeit zum direkten Antworten,
eine schnellere 3D-Engine hauptsächlich für Spiele sowie viele Detailverbesserungen.
Am heutigen Montag hat Google das seit Monaten unter dem Codenamen Nougat getestete Android N veröffentlicht und Updates für die hauseigenen Geräte bereitgestellt,
wie Google im Android-Blog bekannt gibt.
Auch für Entwickler stehen inzwischen ausführliche Informationen bereit.

 

Die Google-Smartphones Nexus 5X, 6 und 6P, die Tablets Nexus 9 und Pixel C sowie der Nexus Player bekommen das Update zum Download am Gerät (OTA) angeboten, alternativ stehen Images zum Download bereit.
Auch die beispielsweise in Indien Android-One-Geräte erhalten Android 7.
Die übrigen Hersteller dürften wie auch bei bisherigen Android-Updates mehrere Monate zum Veröffentlichen ihrer Updates benötigen.
Als erstes Neugerät mit Android 7 nennt Google das LG V20. Samsung hat für das vor kurzem vorgestellten Galaxy Note 7 ein zeitnahes Update in Aussicht gestellt,
liefert es aber mit Android 6 aus.

Neuerungen von Android 7.0

Neben den genannten hebt Google einige weitere Neuerungen hervor:

  • 72 neue Emojis, insgesamt nun über 1500 Minigrafiken
  • verbesserte Quicksettings
  • Umschalten zur vorigen App durch Doppeltipp auf das Icon, das die Übersicht der gestarteten Apps aufruft
  • verbesserter Standby zum Stromsparen
  • zusätzlich zur Vollverschlüsselung kommt eine Dateiverschlüsselung zum Einsatz, sodass auch auf gerooteten Multiuser-Systemen kein Nutzer Zugriff auf die Dateien der anderen Nutzer hat.
  • bei Erreichen der (bisher schon einstellbaren) Mobildatengrenze kann man nun Hintergrund-Apps den Zugriff aufs mobile Internet verweigern.
  • statt wie bisher nur die Schriftgröße verändern zu können, kann man nun die Größe der gesamten Bedienoberfläche anpassen.

Zu den angekündigten Seamless Updates – Android spielt Betriebssystem-Updates dann im Hintergrund ein – stellt Google klar,
dass sie wie vermutet nur auf zukünftigen Geräten funktionieren, aber nicht per Update auf aktuellen.
Die Seamless Updates lösen also wie vermutet nicht das Update-Problem von Android.

WebView-Doppelung vermieden

Eine weitere Änderung bei den Updates: Die Browser-Engine von Chrome ist nur noch einmal vorhanden.
Seit Google die Engine aus dem Android-Kern in die App WebView ausgelagert hat, war sie doppelt vorhanden, einmal in dieser updatefähigen App,
ein zweites Mal im Browse Chrome, falls installiert. Mit Chrome 51 lernt Android 7, die Browser-Engine der App Chrome auch für Apps zu nutzen,
die das WebView-Element nutzen; die zusätzliche App WebView ist dann nicht mehr notwendig
und wird laut Google keine Updates
mehr erhalten, sofern der Nutzer die Chrome-App aktiviert lässt.

Für Entwickler bietet Android 7 eine Möglichkeit zum vereinfachten Zugriff auf SD-Karten und andere Speichermedien –
ein bisher arg stiefmütterlich behandeltes Thema.
Zudem kann eine App nun per DocumentProvider virtuelle Dateien bereitstellen,
was über die bisherige Cloud-Fähigkeit dieser API hinausgeht.

Google hatte den Betatest von Android N im März gestartet und seitdem mehrere Previews zum Ausprobieren bereitgestellt.
Einige Neuerungen wie der Multi-Window-Modus waren schon von Anfang an vorhanden, andere sind später erst hinzu gekommen.
Manches wie die Anflüge einer Force-Touch-Unterstützung ist auch wieder herausgefallen.

Quelle: Heise.de

Auf den Einkaufsmeilen von 22 Städten gibt es demnächst Gratis-WLAN von eBay.

Das Angebot steht allen Passanten offen, eine Anmeldung ist nicht nötig. In Stuttgart, Nürnberg und Frankfurt ist das Netz bereits live.

Die Handelsplattform eBay bringt freies WLAN in ausgewählte deutsche Innenstädte.
Unter dem Dach des Programms „eBay Plus“ rüstet der Anbieter die Einkaufsstraßen von 22 Städten mit öffentlich Hotspots aus,
die jeder Passant kostenlos nutzen kann.
In den Innenstädten von Stuttgart, Nürnberg und Frankfurt sind die Netze schon scharfgeschaltet.
Dazu kommt im September die Gemeinde Diepholz, die den vom Handelsverband Deutschland und eBay ausgeschriebenen Wettbewerb „Digitale Innenstadt“ gewonnen hat.

Weitere Städte folgen

In den nächsten Monaten sollen weitere neun Standorte folgen: München, Köln, Hamburg, Hannover, Wiesbaden, Dortmund, Leipzig und Mannheim.
„In welcher Einkaufsstadt es weitere Zugänge geben soll, können die Deutschen selbst entscheiden“, sagt Jens Beinecke, der in dem Unternehmen für eBay Plus verantwortlich ist.
Dazu soll es bis Ende August eine Abstimmung auf sozialen Netzwerken geben, bei der über die weiteren zehn Standorte entschieden wird.
Eine Übersicht der Städte gibt es auf der Website www.wifi-city.de.

Die Installation der Netze übernimmt die Abl Social Federation GmbH aus Nürnberg, die auch für den Betrieb der neuen Hotspots in der Berliner Innenstadt verantwortlich zeichnen.
Für eBay Plus installiert der Dienstleister für den Außeneinsatz geeignete Hotspots der Cisco-Tochter Meraki.

„Wir konzentrieren uns auf Einkaufsstraßen“, erklärt eine eBay-Sprecherin.
„Hier wird es jeweils zwischen 7 und 14 WiFi-Zonen geben.“ Die Reichweite der Hotspots betrage rund 50 Meter.

„Einfach & sicher“

Der Zugang zum Netz soll einfach sein, heißt es bei eBay: Netzwerk „Free WIFI by eBay“ auswählen, Browser öffnen, lossurfen.
„Bei der Anmeldung müssen keine privaten Daten eingegeben werden“, betont der Anbieter.
Die gesammelten Nutzungsinformationen würden vertraulich behandelt, darüber hinaus seien die Netze „durch hohe Sicherheitsstandards geschützt“.

eBay möchte mit den Hotspots einen Beitrag leisten, den Rückstand Deutschlands bei öffentlichem WLAN abzubauen.
„Wirklich freies WLAN, das ohne Passwort oder Zahlungsaufforderung zugänglich ist, findet sich selten“, erklärt das Unternehmen.
Bisher habe das rechtliche Risiko für Betreiber – Stichwort Störerhaftung – die Entwicklung behindert.
Mit der neuen Gesetzgebung sei nun der „Weg für öffentliches WLAN in Deutschland frei“.
Experten sind allerdings noch skeptisch, ob die neue Regelung auch hält, was der Gesetzgeber sich davon verspricht.

Berlin baut aus

Unterdessen sind in der Hauptstadt nach dem etwas wackligen Start Anfang Juni knapp ein Drittel der geplanten Hotspots in Betrieb.
Insgesamt sollen in Berlin bis Ende des Sommers 650 Hotspots an touristischen Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt aufgestellt werden, je 325 im Innen- und Außenbereich.
Nach Angaben der Senatskanzlei wird das freie Internet „rege“ in Anspruch genommen.

Quelle: Heise.de

Mit einem umfassenden Update erhält die neueste Windows-Generation in diesem Sommer innovative neue Funktionen,
mit der Sie als Anwender noch natürlicher mit Ihren Geräten umgehen können.
So spielen Stift, Stimme und Anwesenheit zukünftig eine noch bedeutendere Rolle.
Ich gebe Ihnen im Folgenden eine Übersicht darüber, was Sie Neues im Windows Anniversary Update erwartet.

Update fürs Startmenü

Die Anzeige der meistgenutzten Apps wurde mit der Liste aller Apps verschmolzen und gleichzeitig alles auf die oberste Ebene der Benutzeroberfläche gehoben.
Wichtige Funktionen wie „Einstellungen“, „Ein/Aus“ und der „Datei-Explorer“ bleiben bei geöffnetem Startmenü jetzt immer am linken unteren Rand des Menüs sichtbar.

Startmenü

Windows Ink

Mit Windows Ink können Sie auf Ihrem Gerät schreiben, wie auf einem Blatt Papier.
Zudem können Sie Notizzettel erstellen sowie Ideen auf einem Whiteboard sammeln und so Ihre analogen Gedanken in die digitale Welt übertragen.
Windows Ink ist außerdem in Apps wie Maps, Microsoft Edge und Office integriert.

Windows Ink

Bildschirmfüllende App-Liste

Ganz oben auf der Wunschliste der Windows Insider, also der Tester von Windows, war eine bildschirmfüllende Ansicht der „Alle Apps“-Liste.
Das wurde jetzt mit der Full-Screen App-Liste umgesetzt: Die Gitteransicht bietet eine übersichtliche Auflistung aller installierter Apps und nutzt gleichzeitig die durch die kleineren Kacheln gewonnene Fläche auf dem Display.

App-List

Automatisches Ausblenden der Taskbar

Sie können nun entscheiden, ob die Taskbar im Tablet-Modus automatisch verschwinden soll.
Unter Einstellungen > System > Tablet-Modus können Sie diese Funktion nun aktivieren oder deaktivieren.

Cortana

Die digitale Assistentin Cortana lässt sich nun auch in den Sperrbildschirm integrieren:
So können Sie Cortana bestimmte Befehle, wie das Einstellen von Erinnerungen, auftragen, ohne dabei den PC entsperren zu müssen.
Bei sensiblen Anfragen oder wenn Anwendungen gestartet werden müssen, werden Sie von Cortana aufgefordert, das Gerät zu entsperren.

Cortana

Zudem erhält Cortana geräteübergreifende Funktionen. Dazu zählt beispielsweise die Benachrichtung über einen niedrigen Akkustand,
die Sie auf dem PC darüber informiert, das der Batterie-Ladestand auf Ihrem Smartphones gering ist.
Über die Funkton „Find My Phone“ ortet Cortana zudem verlorene Smartphones über den PC,
indem Sie hier einfach Cortana danach fragt.
Darüber hinaus hilft Ihnen Cortana jetzt noch einfacher, den richtigen Weg zu finden: Per Spracheingabe ermöglicht sie,
Wegbeschreibungen vom PC ans Phone zu schicken.
Einfach Cortana nach dem „Weg zu <Ort>“ auf dem PC fragen, schon sendet sie die Informationen weiter an das Telefon.

Überarbeitungen des Action-Center

Das Action-Center Icon finden Sie nun am äußeren rechten Rand der Taskbar und es zeigt Ihnen darüber hinaus an, wie viele Benachrichtigungen Sie verpasst haben. Wurden mehrere Benachrichtigungen einer einzelnen App verpasst, wird das Icon der App im Action Center nicht mehr neben jeder Benachrichtigung angezeigt, sondern nur noch im Header, der alle Benachrichtigungen bündelt. Cortana-Benachrichtigungen werden ebenfalls im Action-Center angezeigt und erinnern beispielsweise an überlappende Termine oder zeigen eingestellte Erinnerungen. Quick Actions im Action-Center können jetzt hinzugefügt, entfernt oder einfach verschoben werden. Diese Anpassungen können über Einstellungen > System > Benachrichtigungen & Aktionen vorgenommen werden.

Action Center

Taskbar-Updates

Mit einem Klick zum Terminkalender: Kalendereinträge werden jetzt mit einem Klick auf die Uhr in der Taskbar angezeigt.
Um diese Funktion zu aktivieren muss das Konto zuerst mit der Kalender App verknüpft werden.
Die Taskbar-Uhrzeit wird jetzt zudem auf allen angeschlossenen Monitoren angezeigt und die Audio-Ausgabe kann direkt über die Taskbar gewählt und die dazugehörige Lautstärke eingestellt werden.

Taskbarupdates

Verbesserungen in den Einstellungen

Jede Seite in der Einstellungen-App hat jetzt ein eigenes Icon, das beispielsweise auch dann angezeigt wird, wenn die Seite an das Startmenü geheftet wird.
In den Stifteinstellungen können jetzt Shortcuts individualisiert werden oder unterschiedliche Einstellungen vorgenommen werden, um Touch-Eingaben zu ignorieren, wenn ein Stift zum Einsatz kommt.
Darüber hinaus wurde das App-Management überarbeitet: Apps können jetzt für den Fall, dass Fehler bei der Ausführung auftreten, in den Einstellungen zurückgesetzt werden.

Erweiterungen für Microsoft Edge

Für den Browser sind nun auch Erweiterungen verfügbar: Mit der aktuellen Windows Insider Build 14342 stehen jetzt AdBlock und Adblock Plus bereit.
Darüber hinaus gibt es bereits den „Pin It“-Button zur Nutzung von Pinterest im Browser, OneNote Web Clipper zum Speichern von Webseiten per Knopfdruck, Mouse Gestures, Reddit Enhancement Suite sowie Microsoft Translator.

Microsoft Edge unterstützt zudem jetzt Web-Benachrichtigungen in Echtzeit. Teilnehmende Websites können ab sofort über Microsoft Edge Benachrichtigungen über das Action Center in Windows senden.
Dazu Sie als Nutzer jedoch vorab der entsprechenden Website eine Berechtigung erteilen.
Skype for Web sendet beispielsweise im Falle einer einkommenden Nachricht eine Benachrichtigung, die Sie direkt in Microsoft Edge auf die entsprechende Website leitet.

Darüber hinaus können Sie jetzt in Microsoft Edge per Wischgeste nach links beziehungsweise rechts vorwärts und rückwärts navigieren.
Für PCs ist die Funktion bereits in der aktuellen Windows Insider Build eingebunden, mit der nächsten Windows 10 Mobile Build wird es auch auf dem Windows Phone verfügbar sein.

Verbesserungen für Virtuelle Desktops

Mit dem Update wird das Anheften von Fenstern möglich, so dass diese auf jedem Desktop verfügbar sind.
So lassen sich auch Anwendungen wie Skype oder Groove Music anheften, um diese stets griffbereit zu haben.

„Bash“-Shell läuft auf Ubuntu in Windows

Das Update ermöglicht zudem die native Anwendung des aus Linux bekannten Kommandozeilen-Programms „Bash“ im Rahmen von Windows 10.
Um „Bash“ zu nutzen, aktivieren Sie den „Entwickler Modus“ über den Pfad Einstellungen > Updates & Sicherheit > Für Entwickler und suchen hier nach „Windows Funktionen“.
Dort wählen Sie „Windows Funktionen an- oder ausstellen“ und aktivieren die Option „Windows Subsystem for Linux (Beta)“.
Zur Installation öffnen Anwender die Eingabeaufforderung und tippen dort „bash“. Mehr Details können Sie hier nachlesen.

Bash

Microsoft empfiehlt allen Anwendern den Umstieg auf die sicherste und modernste Windows Version, die mittlerweile bereits auf 300 Millionen aktiven Geräten läuft.

Microsoft hat das Ende des kostenlosen Upgrade-Angebots für Windows 10 bestätigt: Nach Heute dem 29. Juli 2016 erwerben Anwender Windows 10 wie gewohnt im Rahmen eines Neugerätekaufs
oder weiterhin als Vollversion zu den bekannten Preisen:

Windows 10 Home für 135 Euro (UVP, inkl. MwSt.)
Windows 10 Pro für 279 Euro (UVP, inkl. MwSt.).

Original Text und Bildquelle: Blog Windows

Windows 10 sammelt zu viel Daten

Microsoft hat mit diversen Praktiken um Windows 10 polarisiert, einschließlich der wahrgenommenen, übermäßigen aggressiven Upgrade-Politik, was von einigen kritisiert wurde.
Dem stimmte auch Frankreichs Datenschutzkommission CNIL (fr. Commission Nationale de I’Informatique et des Libertés) zu.

Laut einer aktuellen Pressemitteilung des CNIL, verletzt Windows 10 in einigen Bereichen das französische Datenschutzgesetz. Darin heißt es unter anderem:

Nach der Einführung des neuen Betriebssystems im Juli 2015, wurde die CNIL von den Medien und politischen Parteien darauf aufmerksam gemacht, dass die Microsoft Corporation übermäßig persönliche Daten erfasst. Inzwischen wurde eine Kontaktgruppe innerhalb der G29 (Arbeitsgruppe der nationalen Datenschutzbehörden in Europa) geschaffen, um die Durchführung von Untersuchungen in den betroffenen Mitgliedsstaaten zu untersuchen. In diesem Zusammenhang hat die CNIL sieben Online-Untersuchungen im April und Juni 2016 durchgeführt und der Microsoft Corporation gefragt, ob sie in bestimmten Punkten seiner Datenschutzrichtlinien überprüft, dass Windows 10 das französische Datenschutzgesetz einhält.

Das ergab einige Ausfälle:

Irrelevant oder übermäßig Daten gesammelt

Die CNIL stellte fest, dass das Unternehmen Diagnose- und Nutzungsdaten über seine Telemetriedienste sammelt, die solche Daten unter anderem verwendet, um Probleme zu identifizieren und Produkte zu verbessern. Zu diesem Zweck verarbeitete die Microsoft Corporation Nutzungsdaten von Windpws-Apps und Windows Store, die Informationen bereitstellten, unter anderem, welche Anwendungen der Nutzer heruntergeladen und installiert und wie lange sie auf dem System verbracht hat. Deswegen sammelt das Unternehmen exzessiv Daten, die für den Betrieb des Dienstes nicht erforderlich sind.

Ein Mangel an Sicherheit

Das Unternehmen ermöglicht es Benutzer, eine vierstellige PIN zur Authentifizierung mit Online-Diensten zu wählen, um insbesondere mit dem Microsoft-Konto zuzugreifen, mit der Einkäufe und genutzte Zahlungsmöglichkeiten aufgelistet werden, aber die Anzahl der Versuche des eingegebenen PINs ist nicht beschränkt, was bedeutet, dass Benutzerdaten nicht sicher oder vertraulich sind.

Keine individuelle Zustimmung

Die Werbe-ID ist standardmäßig aktiviert, wenn Windows 10 installiert ist, sodass Windows-Anwendungen und Drittanbieter-Apps erlaubt wird das Benutzerverhalten zu überwachen und personalisierte Werbung anzubieten, ohne, dass der Benutzer die Zustimmung erteilt hat.

Der Mangel an Informationen und keine Möglichkeit, Cookies zu blockieren

Das Unternehmen setzt Werbe-Cookies auf den Terminals von Benutzer, ohne sie im Voraus richtig zu informieren oder es ihnen zu ermöglichen, diese zu blockieren.

Daten werden noch immer außerhalb der EU auf Safe-Harbor“-Basis übertragen

Das Unternehmen überträgt personenbezogene Daten des Kontoinhabers auf Basis des „Safe Harbor“-Abkommens in die Vereinigten Staaten, obwohl dies der Europäische Gerichtshof am 6. Oktober 2015 in seinem Urteil untersagt hat.

Die CNIL auf diesem Grund ein Mahnschreiben an Microsoft versandt, zusammen mit einer Frist von drei Monaten das französische Gesetz einzuhalten.
Laut CNIL wirken sich diese Probleme „auf mehr als zehn Millionen Windows-Anwender auf französischen Territorium“ aus, was für sich eine interessante Statistik ist.
Die formelle Ankündigung bringt keine weiteren Schritte mit sich, aber sollte nicht innerhalb der gesetzten Frist die Vorgaben erfüllt werden, könnte dies formelle Untersuchungen oder möglichen Sanktionen nach sich ziehen.

Quelle: WindowsUnited

Windows Information Protection (EDP)

bietet einfacheren Schutz

Um sensible Daten auf einem mobilen System zu schützen war bisher auf Android und iOS ein Container, sprich ein eigener speziell abgesicherter Speicherort, notwendig. Microsoft verwirklicht den Schutz anders: Ein im Betriebssystem integriertes Rechtemanagement (DRM) namens Windows Information Protection (WIP) oder auch Enterprise Data Protection (EDP).

Nutzt man ein Smartphone oder Laptop privat sowie beruflich (BYOD-bring your own device, COPE), muss man die privaten von geschäftlichen Daten trennen. Dies geschieht durch den Einsatz von Containern. Diese sind entweder direkt im OS integriert (Android for Work, KNOX) oder durch Installation aufgesetzt (GOOD, Secure Work Space). Der Nutzer muss also zwischen zwei Bereichen hin- und herspringen. Teilweise ist dies sehr gut gelöst, kann aber auch nerven und auch mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Microsoft hat wie Google oder Samsung auch eine integrierte Lösung: WIP / EDP. Diese Lösung bietet einen Schutz der Daten vor einem ungewollten Leak und das auf Windows 10 Desktop und Mobile.

Administratoren müssen einfach nur die Policies im MDM System (z.B. Microsoft Intune, System Center Configuration Center, BES12) setzen und der Schutz der Daten ist aktiv. App-Wrapping oder spezielle Anpassungen sind nicht notwendig. Der Schutz gilt für alle freigegebenen Anwendungen.

Der Vorteil: Der Datenschutz geschieht unbemerkt im Hintergrund, da ein Digital Rights Management (DRM) auf Datei-Ebene eingesetzt wird. Wenn der Nutzer also eine Datei herunterlädt, kann er sie beruhigt im Ordner „Downloads“ speichern, egal ob es eine private oder geschäftliche Datei ist. Möchte der Nutzer zum Beispiel eine geschäftliche Datei mit einem privaten Konto verteilen (E-Mail, Facebook usw.) kann dies durch WIP / EDP verhindert werden. Selbst Copy&Paste Schutz ist gegeben, obwohl man Content aus einer beruflichen Anwendung in ein Dokument speichert. Je nach Freigabe durch die IT kann man auch beruflichen Inhalt als privaten markieren.

Quellen: WindowsUnited und Technet Microsoft (Englisch)

Ende Juli läuft das Gratis-Angebot fürs Upgrade auf Windows 10 aus.

Für den Wechsel gibt es gute Argumente – aber auch welche, die dagegen sprechen.

windowslogo

Am 29. Juli 2016 läuft das Gratis-Angebot für Windows 10 aus – ab dann kostet das aktuelle Windows je nach Lizenz ab 80 Euro. Wer noch mit Windows 7 oder 8.1 arbeitet, muss sich deshalb jetzt die Frage stellen: Schnell noch wechseln oder nicht?

Für den Umstieg auf Windows 10 spricht unter anderem „Windows as a Service“: Neue Funktionen sollen dann ausgeliefert werden, wenn sie fertig sind, und nicht mehr in größeren System-Updates. Diese Politik hat allerdings auch Nachteile: So kann man beispielsweise schlechter steuern, welche Updates man überhaupt haben will. Vor allem Windows-7-Nutzer haben außerdem neue Features zu entdecken: Die Sprachassistentin Cortana etwa bietet interessante Infos im Startmenü an und kann Fragen mithilfe der Online-Suche Bing beantworten.

Quelle: Heise.de

Play Anywhere, Crossplay und Exklusivität erweitert sich auf Windows 10. Xbox Anywhere nennt sich das Programm, mit dem ihr ein Spiel für Windows 10 UND Xbox kaufen könnt. Also nur einmal zahlen und auf allen Plattform zocken. Damit hält ebenfalls Crossplay Einzug, damit PC-Spieler und Xbox One-Spieler gemeinsam und gegeneinander spielen können.

Die Microsoft Exklusivität wird nun ausgeweitet – auf Windows 10 UND Xbox. Somit wachsen diese zwei Plattform näher zusammen, als es bisher der Fall war. Daher wird im Verlauf des Artikels von Microsoft Exklusivität gesprochen.

Nächstes Jahr 2017 im Sommer soll die neue Xbox kommen, die die Konsolenstandards auf ein neues leistungstechnisches Niveau bringt.

Die neue Konsole soll 4K-Gaming, sowie VR-Games in hohen Auflösungen unterstützen. Laut Phil Spence soll diese über 6 Teraflops (xbox One 1,3 Teraflops), 8 Rechenkerne und 320 GB/s Speicherbandbreite nutzen können.

Alle Konsolen, die Xbox One, Xbox One S und die Project Scorpio greifen auf die gleiche Spielebibliothek zu. Der einzige Unterschied: Nur die neue Konsole wird das Spiel auf maximaler Auflösung und maximalen Details abspielen können. Die „kleineren“ Konsolen werden die Spiele soweit runterskalieren, damit die Framerate akzeptabel ist.

Aktuell hat Microsoft noch keinen VR-Partner oder kann diesen noch nicht vorstellen. Aber die neue Konsole wird so designed, dass jede VR-Technologie damit kompatibel sein soll. Einfach einstecken und loslegen.