Breath of the Wild
Zelda bietet auf Switch bessere Auflösung und Sounds

Das Rollenspiel „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ soll auf Nintendo Switch und Wii U zwar inhaltlich gleich sein –
technisch gibt es laut Hersteller aber kleine Unterschiede.
Und Besitzer einer der Standardversionen von Wii U haben sogar ein echtes Problem.

Am 3. März 2017 will Nintendo The Legend of Zelda: Breath of the Wild veröffentlichen,
und zwar zeitgleich für die Wii U und seine ebenfalls ab diesem Tag verfügbare Hybridkonsole Switch.
Nun hat die Firma gegenüber US-Medien wie IGN.com erklärt, welche technischen Unterschiede es zwischen den beiden Fassungen geben wird.

Auf der Wii U wird das Rollenspiel nativ in einer Auflösung von 720p (1.280 x 720 Pixel) berechnet und dann hochskaliert,
während Switch im Dock nativ eine Auflösung von 900p (1.600 x 900 Pixel) verwendet.
Der Unterschied dürfte auf großen Monitoren gerade bei genauem Hinsehen zwar sichtbar sein, aber in der Praxis keine große Rolle spielen.

Immerhin verspricht Nintendo für beide Versionen eine Bildrate von 30 fps. Nintendo hat sich nicht dazu geäußert,
mit welcher nativen Auflösung das Spiel im Mobilbetrieb von Switch gerendert wird – das Display bietet selbst schließlich nur eine Auflösung von 720p.
Vermutlich wird Zelda dann ebenfalls nur mit 1.280 x 720 Pixeln berechnet, um den Akku zu schonen. Nintendo hatte vor wenigen Tagen gesagt,
dass The Legend of Zelda mit voll geladenem Akku rund drei Stunden lang spielbar sein wird.

Auf der Switch soll es etwas bessere Umgebungsgeräusche als auf der Wii U geben.
Damit sind das Pfeifen des Windes, Schritte, das Rauschen des Wassers und Ähnliches gemeint.
Ob das nur im Dock gilt oder auch im Mobilbetrieb von Switch, ist noch nicht bekannt.

Ein kleines Problem haben Spieler, die sich nur die günstigere Standardversion der Wii U gekauft haben.
Die verfügt nur über 8 GByte Speicherplatz, von denen aber ein Teil mit den Systemdaten sowie unter Umständen mit anderen Daten des Spielers belegt ist.
Für die Handelsversion auf Disc müssen aber laut Nintendo mindestens 3 GByte frei sein – was bedeutet: Daten löschen oder eine externe Festplatte anschließen.
Nintendo hat schon vor einiger Zeit eine Liste kompatibler Geräte veröffentlicht;
Memory Sticks sollen für das neue Zelda zu langsam sein.
Eine externe Festplatte benötigen in jedem Fall alle, die sich das Spiel als Download kaufen wollen. Diese Version ist auf Switch rund 13,4 GByte groß und auf Wii U 13 GByte.
Besitzer einer Premium-Wii-U mit 32 GByte internem Speicher haben diese Probleme nur, wenn sie bereits sehr viele Games installiert haben.

Ansonsten soll es zwischen den beiden Versionen nur minimale Unterschiede etwa bei einigen Symbolbildern geben.
Inhaltlich erleben Spieler mit Hauptfigur Link aber das gleiche Abenteuer in einer offenen Fantasywelt.

Quelle: Golem.de, die Videos hab ich zwecks besserer Auflösung durch eines von Youtube getauscht.